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Lauthals Gähnen verleitet zum Mitmachen. Aber warum ist Gähnen ansteckend? Ganz einfach: Das Resonanzsystem im Gehirn bringt uns dazu, Stimmungen anderer Menschen nachzuahmen. Ein Mann und eine Frau halten sich beim Gähnen die Hand vor den Mund.Wer einmal damit anfängt, löst schnell eine Kettenreaktion aus. Denn: Gähnen ist ansteckend. © AdobeStock/luismolinero

Warum ist Gähnen ansteckend?

Verstohlen hält sich die Kollegin im Meeting die Hand vor den Mund. Ein Blick zu ihr – und schon beginnen die eigenen Gesichtsmuskeln zu zucken. Aber warum ist Gähnen eigentlich so ansteckend? Eine Theorie besagt, dass sogenannte Spiegelneuronen dafür verantwortlich sind. Das Resonanzsystem im Gehirn bringt uns dazu, Stimmungen anderer Menschen „nachzuahmen“ – allerdings nur bei mehr oder weniger hohen Empathiewerten. Wer sich vom Gähnen anderer anstecken lässt, hat also vermutlich ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen.

Diese Frage hätten wir geklärt. Außer reflexartig den Mund aufzureißen, hat unser Körper aber noch mehr Reaktionen auf Lager, die wir kaum steuern können – zum Beispiel das Erröten. Hier  erfahren Sie mehr dazu.

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